Wo sind die Menschen?
Ich spüre sie nicht
Ich kann mich bewegen
Und stoße nirgendwo an.
Ich sehe sie alle
Jeden Tag und überall
Sie sehn mich auch
Doch wir erkennen uns nicht.
Ich kann meinen Weg gehn
Wohin ich auch will
Doch er geht nirgendwo lang
Keine Kreuzung in Sicht.
Kein Wirtshaus in Sicht
Keine Bettler am Weg
Nur Menschen, die laufen
Verlaufe ich mich?
Das frag’ ich mich wirklich
Und ruf es hinaus
Doch der Lärm verschluckt es:
Wo sind die Menschen?
Tags: Einsamkeit, Gedanken, Menschen, Stadt, Stimmung
29. November 2011 15:10 um 15:10
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